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Brandspuren

Linker Fuss des Wettinger Jesuskindes
umgeben von tiefen Brandspuren.
"Herz Jesu"-Glutloch
auf der linken Brust des Wettinger Jesuskindes.

Folgendes ist in einem der zahlreichen kunsthistorischen Führer über das Kloster Wettingen zu lesen:

  • "1602 liess Abt Peter Schmid ein wundertätiges Christusbild des 15. Jahrhunderts zu einem Triptychon (dreiteiliger Flügelaltar) mit historischen Darstellungen erweitern und vermutlich in seine eben fertiggebaute Hauskapelle neben der Sommerstube verbringen."
    (Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Das ehemalige Zisterzienserkloster Wettingen. Dr. Peter Hoegger. 1998. S. 155)

    Das Gnadenbild unterscheidet sich von andern gemalten oder plastischen Darstellungen göttlicher oder heiliger Personen dadurch, dass Gläubige berichten, durch dieses Bild Gnade empfangen zu haben. Gnadenbilder werden meist dadurch bekannt, dass sie mit Wundern in Verbindung gebracht werden. Dabei kann es sich um Heilung von Krankheit, Hilfe bei Katastrophen oder um überirdische Fähigkeiten des Bildes selber handeln, indem zum Beispiel eine Marienfigur Tränen vergiesst oder Christus aus einer Wunde blutet. Gnadenbilder sind in den meisten Fällen Bildnisse der Maria mit dem Kind oder Einzelfiguren von Christus.
    (Die Holzskulpturen des Mittelalters I. Katalog der Sammlung des Schweizerischen Landesmuseums Zürich. Einzelfiguren. 2007.)

  • "Über der Altarmensa hängt ein dreigliedriges hölzernes Retabel, das Abt Peter Schmid im Jahre 1602 aus Teilstücken unterschiedlichen Alters wahrscheinlich für seine neue Hauskapelle zusammenstellen liess. Die noch ins mittlere 15. Jahrhundert zurückreichende Mitteltafel zeigt eine liebenswürdige Darstellung des sitzenden Jesuskindes und ist mit Glutlöchern gezeichnet, die an die wundersame Bewahrung des Bildes im Klosterbrand von 1507 erinnern. Die beiden Flügel bringen auf den Aussenseiten einen bildhaften Kommentar des Auftraggebers: Rechts kniet Heinrich von Rapperswil als Klostergründer; links, ihm zugewandt, thront die Gottesmutter über den brennenden Klostergebäuden als Urheberin des Mirakels und als Garantin für den Fortbestand der Gründung."
    (Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Das ehemalige Zisterzienserkloster Wettingen. Dr. Peter Hoegger. 1998. S. 240)

    Das Holzbild des Wettinger Jesuskindes überstand den Klosterbrand vom 11. April 1507 (Sonntag nach Ostern, Weisser Sonntag oder Barmherzigkeitssonntag) trotz höchster Gefährdung auf wundersame Weise. Durch die Flammen entstanden zahlreiche Glutlöcher, darunter sieben grössere. Ihre Anordnung ist bemerkenswert (siehe gelbe Markierung in der folgenden Abbildung):
    • Im unteren Bildbereich befinden sich drei schlangenförmige Glutlöcher.
    • Im linken Bildbereich bilden drei kreisförmige Glutlöcher eine Diagonale, die auf das
      Zentrum des Bildes hinweist.
    • In der Mitte des Bildes befindet sich ein herzförmiges Glutloch. Es ist zugleich das "Herz"
      des Jesuskindes.

    "Bilder, die eine Katastrophe auf wundersame Weise überlebten, galten danach als besonders verehrungswürdig."
    (Antwortschreiben des Kunsthistorikers Dr. Peter Hoegger auf die Anfrage von Mariana Bucko betreffend des Wettinger Jesuskindes.)
Darstellung der grossen Glutlöcher. Von Mariana Bucko. 2016.

Wettinger Jesuskind und Eucharistische Herz-Jesu-Verehrung

"Ich gebe euch ein Herz von Fleisch." (Ez 36,26)
So spricht Gott zum Propheten Ezechiel. Diese Worte beschreiben die Kernaussagen des Wettinger Jesuskindes. Das Gnadenbild erinnert an Geburt und Auferstehung Jesu, an Alpha und Omega, an Altes und Neues Testament, an das Geschenk Jesu:

  • Die Glutlöcher auf dem Holzbild erinnern an Mose und den brennenden Dornbusch: "Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht. (...) Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der Ich-bin-da." (Ex 3,2; 3,14).
  • Das nackte Jesuskind erinnert an die Geburt Christi, an Weihnachten: "Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt." (Joh 1,14).
  • Die Kindheit Jesu erinnert an seine ganze Existenz, die von einer vertrauensvollen und kindlichen Unterordnung gegenüber dem himmlischen Vater geprägt ist: "Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen." (Joh 4,34).
  • Das verlassene Jesuskind erinnert an den Hohen Donnerstag, an den Eucharistischen Schmerz Jesu, an das verwundete Eucharistische Herz Jesu: "Einer, der mein Brot ass, hat mich hintergangen. (...) Nach diesen Worten war Jesus im Innersten erschüttert." (Joh 13, 18-21).
  • Das Jesuskind erinnert an den Leib Christi, an das Eucharistische Herz Jesu, an den Hohen Donnerstag: "Als die Stunde gekommen war, begab er sich mit den Aposteln zu Tisch. Und er sagte zu ihnen: Ich habe mich sehr danach gesehnt, vor meinem Leiden dieses Paschamahl mit euch zu essen." (Lk 22,14-15).
  • Die herzförmige Brandstelle besteht aus Holz, das mit dem Feuer vereinigt ist. Glühende Kohle ist ein Symbol für die Heilige Eucharistie und erinnert an die Berufung des Propheten Jesaja: "Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund und sagte: Das hier hat deine Lippen berührt: Deine Schuld ist getilgt, deine Sünde gesühnt." (Jes 6,6-7).
  • Das herzförmige Glutloch erinnert an Karfreitag, an die verwundete und geöffnete Seite Christi: "Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stiess mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus." (Joh 19,33-34).
  • Das herzförmige Glutloch wurde am Barmherzigkeitssonntag eingebrannt und erinnert an die Auferstehung Christi, an die Osteroktav: "Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben." (Joh 20,28-29).
  • Der Blick des Jesuskindes und das geöffnete Herz erinnern an die Sendung Christi: "Jesus blickte zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das heisst: Öffne dich!" (Mk 7,34).
  • Die erhobenen Arme des Jesuskindes erinnern an das Gebet des Vaterunser: "So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, (...)." (Mt 6,5-15).
  • Das Jesuskind verbindet Himmel und Erde und erinnert an den Auftrag des Auferstandenen, an die Taufe, an die allerheiligste Dreifaltigkeit: "Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe." (Mt 28,18-20).

Das Wettinger Jesuskind lädt ein zur Verehrung des Eucharistischen Herzens Jesu: Die Verehrung des Eucharistischen Herzens Jesu unterscheidet sich nicht von der Verehrung, die dem Heiligsten Herzen Jesu allgemein von der Kirche entgegengebracht wird. Die Eucharistische Herz-Jesu-Verehrung erinnert an jene grösste Liebe, in welcher Jesus Christus, unser Herr, das Sakrament der Eucharistie eingesetzt hat, um bis zum Ende der Zeit immer bei uns zu bleiben. 

Papst Leo XIII. errichtete am 17. Februar 1903 an der von den Redemptoristen betreuten Kirche San Gioacchino in Rom die "Erzbruderschaft vom Eucharistischen Herzen Jesu". Papst Benedikt XV. bestätigte die Verehrung des Eucharistischen Herzens Jesu, und Papst Pius XII. förderte diese besondere Devotion in der Enzyklika "Haurietis Aquas" vom 15. Mai 1956 mit folgenden Worten:
"Es wird auch nicht leicht sein, die Kraft der Liebe zu erfassen, mit der Christus selbst sich uns zur geistigen Nahrung gab, wenn nicht in der besonderen Pflege der eucharistischen Herz-Jesu-Verehrung, die nach den Worten Unseres Vorgängers seligen Gedenkens Leos des XIII. erinnern soll 'an die Tat der höchsten Liebe, in der unser Erlöser, alle Reichtümer seines Herzens hinopfernd, um bis an das Ende der Zeiten bei uns zu bleiben, das anbetungswürdige Sakrament der Eucharistie einsetzte'."
Das für das Wettinger Jesuskind verwendete Wappen symbolisiert das Eucharistische Herz Jesu:
• Der Kreis stellt die in der Eucharistiefeier konsekrierte Hostie dar.
• Das Herz weist auf die Liebe des Herrn hin.
• Das Passionskreuz erinnert an die Leiden Christi.

Wettinger Jesuskind und Nachfolge Christi

Wettinger Jesuskind über dem Altar der Kreuzgangkapelle. 2017.

Das Gnadenbild "Wettinger Jesuskind" lädt ein zum Nachdenken über das eigene Leben im Alltag und ermutigt zur Nachfolge Christi:

  • Woher komme ich und wohin gehe ich? Wozu bin ich auf Erden?
    Grundfragen des Menschen.
  • Nehme ich mir Zeit für das Lesen der Bibel? Wie lese ich die Heilige Schrift?
    Heilige Schrift mit Altem und Neuem Testament.
  • Kenne ich die Bedeutung des Gebets? Bete ich? Wie bete ich?
    Das Gebet ist die Erhebung der Seele zu Gott.
    Gebetsformen mit Preis und Anbetung, Bitte und Fürbitte, Danksagung und Lob.
    Das Gebet des Herrn mit Vater Unser.
    Das Christliche Glaubensbekenntnis mit Credo (Credo heisst "ich glaube" und setzt sich aus "cor" und "do" zusammen: "ich gebe das Herz").
    Einige allgemeine Gebete wie Kreuzzeichen, Ehre sei dem Vater, Ave Maria, Rosenkranz (mit den lichtreichen, freudenreichen, schmerzhaften, glorreichen Geheimnissen), Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, Kleiner Rosenkranz zum Jesuskind.
  • Kenne ich die sieben Sakramente? Erinnere ich mich an diese wichtigen Zeitpunkte in meinem christlichen Leben? Wie bereite ich mich auf den Empfang der Sakramente vor?
    Sakramente der christlichen Initiation (Taufe, Firmung und Eucharistie), Sakramente der Heilung (Busse und Krankensalbung), Sakramente im Dienst der Gemeinschaft und der Sendung (Weihe und Ehe).
    Alle Sakramente sind auf die Eucharistie hingeordnet.
  • Wie erlebe ich das Kirchenjahr? Wie bereite ich mich auf die Kirchenfeste vor?
    Der Weihnachtsfestkreis mit Advent, Weihnachten, Epiphanie, Taufe Jesu, Darstellung des Herrn.
    Der Osterfestkreis mit Fastenzeit, Passionszeit, Kartage (Triduum sacrum), Ostern, Barmherzigkeitssonntag, Christi Himmelfahrt, Pfingsten.
    Die Zeit nach Pfingsten mit Dreifaltigkeitsfest, Fronleichnam, Herz-Jesu-Fest, Herz-Jesu-Monat Juni, Christkönigsfest.
    Maria im Kirchenjahr mit Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, Hochfest der Verkündigung des Herrn, Marienmonat Mai, Unbeflecktes Herz Mariä, Mariä Heimsuchung, Mariä Aufnahme in den Himmel, Maria Königin, Mariä Geburt, Mariä Namen, Gedächtnis der Schmerzen Marias, Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz, Rosenkranzmonat Oktober, Unsere Liebe Frau in Jerusalem.
  • Kenne ich die Bedeutung der Barmherzigkeit? Was ist der Grund dieser Werke der Barmherzigkeit? Bin ich barmherzig?
    Jesus sagt: Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! (Lk 6,36)
    Die Werke der Barmherzigkeit sind Liebestaten, durch die wir unserem Nächsten in seinen leiblichen und geistigen Bedürfnissen zuhilfe kommen.
    Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit: Die Hungrigen speisen. Den Dürstenden zu trinken geben. Die Nackten bekleiden. Die Fremden aufnehmen. Die Kranken besuchen. Die Gefangenen besuchen. Die Toten begraben.
    D
    ie sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit: Die Unwissenden lehren. Den Zweifelnden recht raten. Die Betrübten trösten. Die Sünder zurechtweisen.
    Die Lästigen geduldig ertragen. Denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen. Für die Lebenden und die Toten beten. 
  • Kenne ich die Bedeutung des Tabernakels in der Kirche? Besuche ich das Allerheiligste im Tabernakel? Bete ich das Allerheiligste im Tabernakel an?
    Tabernakel heisst Hütte oder Zelt. Dies ist der kostbar hervorgehobene Aufbewahrungsort für das Allerheiligste, Christus in Gestalt des Brotes. Vor dem Tabernakel machen wir darum eine Kniebeuge und das Kreuzzeichen.
    Neben dem Tabernakel brennt eine rote Kerze, das sogenannte Ewige Licht. Es brennt Tag und Nacht. Es brennt als Zeichen dafür, dass Christus im Tabernakel wirklich gegenwärtig ist.
    Die Kirche lädt die Gläubigen zu häufigem Besuch und zur Anbetung des Allerheiligsten ein, das im Tabernakel aufbewahrt wird. Finde ich Zeit, in der Stille der Anbetung vor dem Tabernakel zu verweilen und dem eucharistischen Herrn meine Liebe zu schenken?

Kalenderblatt: 11. April

  • 11. April 1507: Wundersame Bewahrung des Holzbildes "Wettinger Jesuskind" im Brand des Klosters Wettingen am Sonntag nach Ostern (Zweiter Sonntag der Osterzeit, Weisser Sonntag, Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit oder Barmherzigkeitssonntag).
  • 11. April 1991: Tankerunglück des zypriotischen Supertankers "Mildford Haven" bei Genua (Italien). Der Untergang der "Haven" vor dem Küstenort Arenzano, nach 70 Stunden Dauerbrand, war eine der grössten Schiffskatastrophen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Am 1.9.2001 weihte Kardinal Dionigi Tettamanzi, Erzbischof von Genua, die Stadt Arenzano dem Jesuskind. Die Weihe erfolgte auf Initiative des damaligen Priors des Karmeliterklosters des Prager Jesuskindes in Arenzano, P. Giuseppe Caviglia OCD. Seit dem 31.8.2008 befindet sich im Wrack der Haven eine neue Bronzestatue des Prager Jesuskindes, gesegnet von Papst Benedikt XVI. am 20.8.2008.
  • 11. April 1997: Wundersame Bewahrung des "Turiner Grabtuchs" im Brand der Turiner Kathedrale.
  • 11. April 2015 (Vigil des zweiten Sonntags der Osterzeit oder Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit):  "Misericordiae Vultus" ("Antlitz der Barmherzigkeit") - Verkündigungsbulle von Papst Franziskus zum Ausserordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit. Dauer des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit: 8.12.2015 (Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria) bis 20.11.2016 (Christkönigsfest).
Postkarte: Heiliges Jahr der Barmherzigkeit, 2015 - 2016.
Links: Barmherziger Jesus nach Anweisung der Heiligen Schwester Faustyna Kowalska, 1934.
Rechts: Wettinger Jesuskind, um 1450.

Novenen zum Jesuskind

„Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schliess die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ (Mt 6,6)
Der Name Novene leitet sich von dem lateinischen Ausdruck novem, das heisst neun, ab. Die Novene ist ein neuntägiges Gebet in einem bestimmten Anliegen.

  • Novene zum Gnadenbild "Wettinger Jesuskind".
    Dauer: 2. bis 10. April.
    Gedenktag: 11. April. Wundersame Bewahrung des Holzbildes "Wettinger Jesuskind" im Brand des Klosters Wettingen von 1507.
    Tägliches Gebet des Rosenkranzes und stille Betrachtung des Wettinger Jesuskindes mit der Fürbitte "Mein Herr und mein Gott, welche Gnaden willst Du meiner Seele schenken?"
  • Weihnachtsnovene.
    Dauer: 16. bis 24. Dezember.
    Hochfest: 25. Dezember. Geburt unseres Herrn Jesus Christus.
    Tägliches Gebet des Kleinen Rosenkranzes und stille Betrachtung des Wettinger Jesuskindes mit der Fürbitte "Für alle Christen, dass sie ihr Herz öffnen und merken, wie Gott sie beschenken will."

Impulse zur Vertiefung

  • Darstellungen des Jesuskindes: Neujahrswünsche des 15. Jahrhunderts.
  • Selige Mutter Maria von Jesus Deluil-Martiny: Erste Förderin der Ehrenwache des Heiligsten Herzens Jesu und Gründerin der Kongregation der Töchter des Herzens Jesu. Seligsprechung am 22.10.1989. "Anbetung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit durch das Eucharistische Herz Jesu, durch den einzigen wahren und würdigen Anbeter der Göttlichen Majestät." (Estratti dal diario spirituale di Maria di Gesù Deluil-Martiny, S.6).
  • Selige Dina Bélanger: Eine besondere Verehrerin des Eucharistischen Herzens Jesu. Seligsprechung am 20.3.1993. "Jesus fuhr fort: 'Mein Vater, mögen sie eins sein in uns, wie wir eins sind, du in mir und ich in dir.' 'Genau dieses Gebet ist der Ausdruck des Denkens meines eucharistischen Herzens. Behalte also mein Denken, und in mir und durch mich verrichte mein Gebet.'" (Autobiographie der Seligen Dina Bélanger, S. 297).
  • Heilige Maria Faustyna Kowalska: "Ich werde das süsseste Eucharistische Herz unentwegt trösten" (Tagebuch der Heiligen Maria Faustyna Kowalska, Nr. 385).
  • Heilige Gemma Galgani: Todestag am 11. April 1903.
  • Ehrenwache des Heiligsten Herzens Jesu: Internationale Bewegung. Sich geistigerweise beim Göttlichen Herzen im allerheiligsten Altarssakrament einfinden, um Es durch Liebe und Aufmerksamkeit zu verherrlichen. Informationen und Anmeldung bei der Kongregation der Töchter des Herzens Jesu im St. Josefsklösterli in Schwyz.
  • Eucharistisches Herz Jesu: Eigenfeier im Kalendarium der Kongregation des Heiligsten Erlösers (Redemptoristen). Nichtgebotener Gedenktag am Donnerstag nach dem 3. Sonntag nach Pfingsten, das heisst am Donnerstag nach dem Herz-Jesu-Fest.